“Schnulzenpogo” – Gottesdienst am Sonntag Reminiscere am 28. Februar 2021 in Quickborn und Langendorf

Orgel zum Beginn

Wochenspruch: Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren Römerbrief 5, 8

Begrüßung:

Eine/r: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Alle: Amen.

Eine/r: Unsere Hilfe kommt von Gott, unserem Herrn, Alle: der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Psalm 25 im Wechsel

Nach dir, HERR, verlangt mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich; lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich. Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret; aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter. HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich. Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind. Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!

Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg. Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg.

 

Alle sprechen: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Einer: Kyrie eleison.  Alle: Herr, erbarme dich.

Einer: Christe eleison.  Alle: Christe, erbarme dich.

Einer: Kyrie eleison. Alle: Herr, erbarm dich über uns.

 

Eingangsgebet

Guter Gott, hilf uns, auf deine Liebe richtig zu antworten, das Opfer deines Sohnes richtig zu schätzen. Halte an uns fest, auch wenn es schwer ist für dich.  Alle: Amen

Lied EG 299:

1) Aus tiefer Not schrei ich zu dir,
Herr Gott, erhör mein Rufen.
Dein gnädig Ohr neig her zu mir
und meiner Bitt’ es öffne;
denn so du willst das sehen an,
was Sünd’ und Unrecht ist getan,
wer kann, Herr, vor dir bleiben?

2) Bei dir gilt nichts denn Gnad’ und Gunst,
die Sünde zu vergeben;
es ist doch unser Tun umsonst
auch in dem besten Leben.
Vor dir niemand sich rühmen kann;
des muss dich fürchten jedermann
und deiner Gnade leben.

3) Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen.
Auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort.
Das ist mein Trost und treuer Hort;
des will ich allzeit harren

Predigttext: Jesaja 5, 1-7:

Wohlan, ich will von meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe. Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte.

Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte? Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will!

Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er kahl gefressen werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.

Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.     Alle: Amen

Glaubensbekenntnis

Alle: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Lied EG 96:

1. Du schöner Lebensbaum des Paradieses, gütiger Jesus, Gotteslamm auf Erden. Du bist der wahre Retter unsres Lebens, unser Befreier.

2. Nur unsretwegen hattest du zu leiden, gingst an das Kreuz und trugst die Dornenkrone. Für unsre Sünden musstest du bezahlen mit deinem Leben.

6. Dank sei dem Vater, unsrem Gott im Himmel, er ist der Retter der verlornen Menschheit, hat uns erworben Frieden ohne Ende, ewige Freude.

 

Predigt:

Ich bin 1966 geboren. Es dauerte also bis Angang der Siebziger Jahre, bis ich so einigermaßen über den Tisch gucken konnte. Das war nun wieder die große Zeit der ZDF-Hitparade und des deutschen Schlagers: Rex Gildo, Lena Valeitis, Costa Cordalis, Wenke Myrre, Roy Black, Jürgen Markus und wie sie alle hießen.

Ich erinnere mich noch an ein kurzes Gespräch mit meiner Oma, als ich so sechs, sieben Jahre alt gewesen sein muss. Ich sagte: „Die singen im Fernsehen ja alle immer nur über die Liebe!“ Und meine Oma, die ein großer Schlagerfan war, sagte versonnen: „Ja, Jörg, die Liebe wird besungen!“

[Nur mal so als Beispiel: Roy Black: Ganz in Weiß oder Costa Cordalis: Anita]

Ich meinte das eigentlich als Vorwurf. Tausend Lieder und davon 995 über die Liebe. So viel Romantik konnte ich als Sechsjähriger nur schwer ertragen.

Aber es war so. Und es ist ja irgendwie heute noch nicht viel anders. Und es war auch vor mehr als 2.700 Jahren scheinbar auch schon genau so. Denn auch in diesem eigenartigen Lied über den Weinberg, geht es um die Liebe. Geht es um die Liebe Gottes zu seinem auserwählten Volk Israel.

Denn das haben die Christen lange Zeit nicht verstanden: Israel und Gott, das ist eine Liebesgeschichte. Israel steht nicht über allen Völkern. Es ist nicht emporgehoben über alle Völker. Es ist auserwählt. So wie ein Geliebter seine Geliebte auswählt aus Millionen und Milliarden von ganz normalen Frauen oder meinetwegen auch Männern. Und meinetwegen auch andersrum. Und dieser eine geliebte Mensch, der ist dann zwar etwas ganz Besonderes. Aber der ist ja objektiv immer noch etwas ganz Normales.

Wer anderes würde ja höchstwahrscheinlich ganz einfach an diesem auserwählten Menschen vorbei gehen. Der würde in ihm überhaupt nichts Besonderes an ihm erkennen. So ist Israel also Gottes auserwähltes Volk, ohne dass Israel über allen anderen Völkern stehen würde. Ohne dass irgendeinem anderen Volk jetzt irgendwas weggenommen würde. Mir fehlt ja auch nichts, wenn irgendein Herr Krause für irgendeine Frau Krause in Liebe entflammt. Ich gönne es den beiden. Viel Spaß dabei.

Und was bedeutet das überhaupt, einander zu lieben? Erst mal bedeutet das, wir gehen zusammen durch dick und dünn. Wir haben Freude aneinander. Wir verzweifeln aber auch aneinander. Denn Liebe tut ja nicht nur gut, sondern Liebe tut eben manchmal auch weh.

Und das ist ja das Verlogene und das Kitschige an den Schlagerschnulzen wie „Ganz in Weiß“ oder „Anita“ – weil da immer nur auf den einen Augenblick geguckt wird, in dem alles ganz wunderbar ist. Aber so ist das nicht in der Liebe. Und so blieb es auch nicht im Schlager.

Anfang der 80er Jahre nahm die dänische Schlagersängerin Gitte ein Lied auf, dass für den Schlager ganz viel änderte. Den Song: „Freu dich bloß nicht zu früh“. Ein Lied über eine Liebe, die vielleicht gerade den Bach runter geht. Man weiß es einfach noch nicht. Einer Frau wird mit vorgetäuschtem Mitleid aufs Brot geschmiert, dass ihr Mann eine andere hat. Eine Frau, die gekränkt ist, verletzt, die aber auch all das geheuchelte Mitleid in den Wind schlägt und die jetzt mutig kämpfen will um ihren Mann und um ihre Liebe.

Denn auch das gehört zur Liebe mit dazu: Schmerz, Enttäuschung, Wut und Eifersucht. Und eben manchmal auch der unbändige Wille, dagegen anzukämpfen.

In den 80er Jahren traute sich Gitte Hänning, darüber zu singen. Als eine starke, selbstbewusste und zugleich als eine verletzliche Frau. Und diese Gefühle, von denen sie sang, die waren ehrlich. Und damit konnten die Menschen, die dieses Lied hörten, etwas anfangen. In einer Zeit, in der inzwischen auch viele Ehen geschieden wurden. In denen Paare Krisen durchmachen mussten. Wo viele Menschen erkannten, dass der Himmel nicht nur bei ihnen zu Hause nicht voller Geigen hängt.

Insofern ist das Lied von Jesaja auch so ein gebrochenes Liebeslied. Ein Lied, in dem vieles eben nicht in Ordnung ist. Gott ist der Weinbergbesitzer und sein Volk Israel ist der Weinberg. Und Gott hat so viel Mühe und so viel Liebe in diese Beziehung hineingesteckt. Aber er kriegt von seinem Volk einfach nicht das zurück, was er erwartet. Was er in einer guten Partnerschaft ja wohl auch mit gutem Recht erwarten dürfte. Dass etwas zurück kommt.

Wenn man so will, gab es im Alten Testament wohl die meiste Zeit Streit zwischen Gott und seinem Volk. Das Volk Israel war unzufrieden. Es machte nicht, was es versprochen hatte. Es ging fremd. Es stellte große Forderungen, hatte aber oft selbst nicht viel zu bieten. Manchmal hätte man auch fragen können, was will Gott eigentlich noch von denen? Manchmal wird sich Gott das wohl auch selbst gefragt haben. Aus diesem Augenblick stammt das Lied vom Weinberg.

Aber so ist die Liebe nicht, selbst wenn sie enttäuscht wird. Das wird geschrien, da fallen böse Worte, da rollen Tränen, aber dann wird sich der Mund abgeputzt und dann wird um den anderen gekämpft. Wie in Gitte Hennings Lied. Und für jeden, der klammheimlich auf einen Bruch von den beiden spekuliert: „Freu dich bloß nicht zu früh!“ Ein gutes Liebeslied muss nicht schön sein. Aber es muss ans Herz gehen.

Achtziger Jahre. Großer Skandal: In der Hitparade wird die Neue Deutsche Welle gespielt. Meine Oma versteht die Welt nicht mehr bei Da Da Da und bei Hubert Kah. Aber die wirklich coolen Lieder von Ideal oder Extrabreit oder gar den Toten Hosen und den Ärzten werden in der Hitparade sowieso nicht gespielt.

Dieter-Thomas Heck überlässt das Ruder in dieser Zeit vollkommen unbekannten Nachfolgern. Und der Schlager versinkt für gute zehn Jahre in der Versenkung. Falls bei uns überhaupt noch mal Hitparade eingeschaltet wird, verlasse ich fluchtartig das Wohnzimmer. Ich höre jetzt Rockmusik, New Wave und Punk.

Da wird weniger über Liebe gesungen. Jedenfalls anders als meine Oma das schön findet. Der Rock befasst sich in der Liebe eher unter körperlichen Gesichtspunkten. Die New Waver sind deprimiert und es hat alles keinen Zweck. Und die Punks, die sind wütend, aber doch ganz fröhlich dabei. Pogo tanzen, sich schubsen und trotzdem aufpassen, dass keiner hinfällt oder sich weh tut. Wild rumspringen, bis man wirklich nicht mehr kann. Und jede Zeile von die Lieder, laut mit brüllen. Wenigstens alle, die man irgendwie versteht.

Gegen Schule, gegen Lehrer, gegen alle, die einen zur Vernunft bringen wollen. Oder die einem einfach nur die Haare schneiden und was Vernünftiges anziehen wollen. Laut, krachig und von ganzem Herzen.

Wahrscheinlich geht so was nur, wenn man wirklich jung ist. Als ich vor ein paar Jahren 50 wurde auf meiner Party durfte ich natürlich auch die Musik bestimmen. Da habe ich dem DJ noch mal all die tollen Lieder abgerungen, die ich zwischen 15 und 25 gut fand (zum Beispiel das oder das oder das). Aber es war nicht mehr wirklich so wie mit 15 oder 25 Jahren. Alle drei, vier Lieder musste ich mich einen Augenblick hinsetzen. Und am nächsten Tag hatte ich Muskelkater am ganzen Körper.

Aber das Gefühl war noch mal großartig: Wenn du wütend bist, dann brüll einfach. Und tanze, wie es dir gefällt. Und wenn du gar nicht wütend bist, dann tu einfach für ein paar Minuten so.

Na klar, dass sind alles Gefühle, da lässt sich keine Kathedrale drauf aufbauen. Und davon tanzen auch keine Schmetterlinge über der Wiese. Aber großartig ist es doch. Und diese Gefühle müssen doch auch mal raus. Und besser so, als irgendwann ganz kalt und ganz zerknirscht sein.

Wenn man es so will, dann hatte Gott auch seine Wut-Lied-Phase: „Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will!

Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er kahl gefressen werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.“ Zack. Bumm! Nimm hin, den Mist.

Und das ja nicht ohne Grund: „Der HERR Zebaoth wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch. Er wartete auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.

Wut und Zerstörung. Und auch da gibt es ja genug Beispiele aus der Musik. Der ganze Punk bestand da draus. Und in der Rockmusik machte man daraus quasi eine Kunstform. Der große Gitarrist Jimi Hendrix spielte nicht nur wie ein Wilder – wie noch kein Mensch vor ihm vor ihm Gitarre gespielt hat – zumindest auf ein paar Konzerten zündete er am Ende sogar noch seine E-Gitarre an. Als Bühnenshow. Und die Leute waren baff erstaunt.

Die englische Rockband The Who zerschlug am Ende ihrer Konzerte ihre ganzen Gitarren und rammten sie auch noch in ihre Verstärkerboxen. Da brauchte das Publikum gar nicht mehr Zugabe zu rufen. Am Ende war alles vorbei und auch alles kaputt.

Aber manchmal war es dann am Ende doch gar nicht so schlimm, wie es aussah: Weil die kaputten Gitarren und Verstärker zu Anfang mehr kosteten als sie bei ihren Konzerten überhaupt verdienten, spielte Pete Townsend von den Who das letzte Lied oft mit einer alten Gitarre, um die es sowieso nicht schade war. Und dann rammte er diese Gitarre auch meistens immer in den selben Verstärker, der sowieso schon kaputt war. Bei dem sie dann vorne immer nur vor den Konzerten die Stoffbespannung auswechseln mussten. Alles nicht so schlimm also.

Und – was ebenfalls stimmt: Unterm Strich haben die wildesten Bands am Ende eben immer doch die besten Liebeslieder. Dazu gehören The Who, Metallica und ganz weit vorne die Rocker von Led Zeppelin mit Stairway to Heaven.

Und so ist das zornige und gebrochene und doch auch Liebeslied auch nicht das letzte Lied, das Gott für sein erwähltes Volk singen wird. Ja, der Weinberg wird verwüstet werden. Ein Krieg mit den Babyloniern wird verloren gehen und das ganze Land, die Stadt Jerusalem und Gottes Tempel darin, werden zerstört werden. Alle, die in Israel was zu sagen hatten, wird man in die Fremde verschleppen.

Doch Gott bleibt seinem Volk auch in der Verbannung treu. Und als die Israeliten viele Jahrzehnte später wieder in ihre Heimat zurückkehren, da ist ihr Glaube und ihre Liebe zu Gott fester denn je.

Und Israel wird noch oft erobert werden von seinen übermächtigen Nachbarn. Und von Eroberern, die weit weg herkommen. Der Tempel wir ein zweites Mal zerstört werden von den Römern. Jerusalem wird niedergebrannt und das Volk in alle Winde zerstreut. Und doch hält Gott an seiner Liebe fest.

Aber nicht nur das: Er wird seine Liebe ausweiten und er wird seinen Sohn schicken. Und auch das wird nicht einfach oder gut laufen. Denn Jesus wird gefangen, gefoltert und getötet.

Doch die Liebesgeschichte geht weiter und sie wird noch einmal größer. Jesus siegt über den Tod. Nicht nur ein erwähltes Volk aus vielen, sondern alle Menschen aus allen Völkern dürfen Gott jetzt nahe sein.

Und so reiht sich Lied an Lied und Strophe an Strophe. Manchmal süße, freundliche Klänge. Manchmal Klage und Schmerz. Manchmal Zorn und Ärger. Aber immer Liebe.

Und wenn ich es könnte, dann würde ich mir jetzt meine Gitarre schnappen und für euch zum Schluss eins von den ganz großen Liebesliedern spielen.

Vielleicht „Wish You were here“ von Pink Floyd oder „Angie“ von den Stones oder „All You Need is Love“ von den Beatles. Wenn ich genau überlege, dann ist es doch Leonard Cohen. So oder so oder so. Aber bei meinen Gitarrenkünsten, da würde ich den Zauber dieser Melodien ja nur kaputt machen. Und das für euch beste Lied, das kennt ja schließlich auch nur ihr.

Amen.

Orgel nach der Predigt

Fürbittengebet:

Lieber Gott, danke, dass du unser Vater bist und dass wir deine Kinder sein dürfen. Bitte lass uns deine Liebe spüren, dass wir daraus Kraft für unser Leben finden. Hilf, dass wir nicht selbstverständlich finden, was du für uns tust. Damit wir dankbar sind und deine Liebe nicht mit Füßen treten.

Lasst uns den Herrn anrufen:  Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Lass deine Liebe uns verwandeln, damit wir selbst mit Verständnis und Respekt umgehen – mit unseren Brüdern und Schwestern fern und nah, – mit der Welt, die du uns anvertraut hast, – auch mit den Menschen, die es uns schwer machen

Lasst uns den Herrn anrufen:  Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Lass deine Kirche offen sein für deine Liebe. Dass Menschen dort Trost und Hilfe finden. Echte Gemeinschaft und Ermutigung für ihr Leben. Lass uns Menschen werden, die dich froh machen und keine Enttäuschung für dich sind. Damit die Strophen von deinem Lied, für die wir verantwortlich sind, fröhlich klingen.

Lasst uns den Herrn anrufen:   Gemeinde: Herr, erbarme dich.

Alle : Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Eine/r: Und nun geht hin im Frieden des Herrn!

Segen:

Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Alle: Amen.

Orgel zum Abschluss

2 Kommentare

  1. Was ist dein Lieblingsliebeslied? Schreib es in die Kommentare – vielleicht gleich mit einem Link dazu – und gern auch sonst alles Mögliche, was Dir so dem Gottesdienst und der Predigt einfällt.

  2. Lieber Jörg
    Du hast die vergangenheit ganz toll in diese Schlagerwelt gebracht .Jeder Titel lief in meinem Kopf. einmal durch die Stube meiner Eltern. Aber bis zum Punk bin ich nicht gekommen,wahrscheinlich war die Wut nicht groß genug. Mein Pony trug mich immer durch den Wald.
    Eine schöne Predigt um mit der Vergangenheit abzuschließen und in die Zukunft zu starten und das mit Gottes Liebe die uns wandelt .

    Gestärkt ziehe ich in die Woche und übe in kleinen Schritten das Wandeln.
    In Dankbarkeit grüßt Angela
    Viel Kraft für die Woche.
    Wir brauchen viel mehr Öffentlichkeitsarbeit ,dass die Kirchen in dieser Zeit offen sind

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