Der allerkleinste Weihnachtsgottesdienst für Zuhause

Dieses Jahr ist alles anders. Wir hoffen darauf, dass wir Weihnachten so feiern können, wie wir es schön finden und wie wir es gewohnt sind. Aber wegen Corona ist das nicht sicher. Die Kirchengemeinde versucht, die Gottesdienste so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen in verantwortungsvoller Art und Weise daran teilnehmen können. Die Kirchengemeinde und der Kirchenkreis sorgen auch für zusätzliche Angebote und einen Gottesdienst zum Anhören an Heiligabend im Internet: evangelisch-im-wendland.de

oder evangelisch-im-wendland.de /dalaqui.

Wenn es aber trotzdem so kommt, dass Sie nicht in den Gottesdienst kommen wollen und wenn Sie keine Möglichkeit haben, den Gottesdienst online zu feiern, dann finden Sie hier einen ganz kleinen Gottesdienst, den Sie auch allein bei sich Zuhause feiern können. Vielleicht zünden Sie sich eine Kerze dazu an, lesen die Texte und singen Sie die Lieder. Los geht’s.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.

Weihnachtslied

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh!
Schlaf in himmlischer Ruh!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund‘.
Christ, in deiner Geburt!
Christ, in deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja,
Tönt es laut von ferne und nah:
Christus, der Retter, ist da!
Christus, der Retter ist da!

Gebet

Lieber Gott Vater, Sohn und heiliger Geist.
In diesem Jahr ist schon so viel anders gekommen als geplant.
Eine Krankheit hat die ganze Welt und auch unser Leben durcheinander gebracht.
Trotzdem feiern wir heute Weihnachten.
Vielleicht verstehen wir es heute um so besser.
Eine Krippe statt einem Bett – so war das nicht geplant.
Aber dafür standen die Türen des Stalles allen offen.
Komm in unser Haus und sei auch bei allen, an die wir jetzt denken.
Amen

Lagen die Hirten… (aus dem Wendland)

Die Weihnachtsgeschichte

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Kommt mit, ihr Hirten (aus Südamerika)

Predigt: Das Christkind ist unterwegs

Eine Predigt Heiligabend – Das Christkind ist unterwegs

Weihnachtslied

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Segen

Der Herr segne uns und behüte uns,

der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und sei uns gnädig.

 

Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Pastor Jörg Prahler

(Die Musikstücke stammen mit freundlicher Genehmigung von der Weihnachts-CD des Langendorfer Mandolinenorchesters)

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für diesen schönen online Gottesdienst!
    Was eine tolle, bewegende Weihnachtspredigt..ja da war Jesus tröstende Kraft wahrzunehmen.
    Ich fühlte mich so weniger alleine und hatte das Gefühl ein Teil der Christgemeinde zu sein auch wenn ich aufgrund von Quarantäne nicht wie geplant in den Gottesdienst darf.
    Sehr schön aufgearbeitet das ganze Programm und das Engament jeden einzelnen wird hier zuhause spührbar. Vielen Dank an alle Mitwirkenden!!

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