Kirchenkreissynode der anderen Art

Die heutige Synode des Kirchenkreises war in vielerlei Hinsicht anders als wie Synoden sonst so ablaufen: Keine lange Tagesordnung, keine Auseinandersetzung darüber, wie die immer knapper werdenden Ressourcen verteilt werden sollen, keine Abstimmungen.

Nein, heute trafen sich die Mitglieder der Synode, um unter Anleitung von Diakonin Susanne Schier einmal gemeinsam durchzuatmen und sich noch einmal zu vergegenwärtigen, worin wir eigentlich Kraft und Zuversicht für die Zukunft unserer Kirche finden. In bunt gemischten Kleingruppen tauschten sich die Synodal:innen darüber aus, welche Ereignisse sie in ihrer Beziehung zum Glauben und zur Kirche geprägt und gestärkt haben, woraus sie selber Kraft schöpfen – und wann und wobei eigentlich ihr Herz „singt“.

Über zwei Stunden entwickelten sich so Gespräche und Eindrücke, die noch einmal auf das Wesentliche fokussiert haben, und die zumindest teilweise Antworten auf die Frage „Warum machen wir das hier eigentlich?“ gaben, und hier und da auch Gemeinsamkeiten hervortreten lies, die man vorher vielleicht nicht so erwartet hätte.

Bei der nächsten Synode im Juli wird es dann wieder „normal“ zugehen – aber vielleicht mit neuen oder zumindest anderen Blickwinkeln und größerer Klarheit, wohin diese oftmals ungewiss wirkende Reise eigentlich gehen soll.